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Leserbrief

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Pressebericht zu dem Thema Minigolfanlage Lokalkompas

Thomas Claaßen, der Vorsitzende des Gocher Stadtpark e.V., will zwar nicht aufhören zu hoffen, aber die Gocher Bucht hat er abgeschrieben. Erst wurde der Antrag auf Nutzung des Areals am Stadtpark vom Rat abgelehnt, später auch die Anträge der SPD und ZIG, das Gelände mit Haushaltsmitteln wieder instand zu setzen. Darum bleibt das Gelände bis auf weiteres brach liegen. Nur die Natur ist aktiv und holt sich Stück für Stück zurück.

VON FRANZ GEIB

Goch. Alles hänge von der Bebauung des Klosterplatzes ab, hieß es zum Thema Gocher Bucht in der Sitzung des Rats am 10. Dezember. Was Thomas Claaßen allerdings wurmt, ist die Meldung aus dem Rathaus, dass der unmittelbar angrenzende Radweg demnächst erneuert werden soll. Darin heißt es: "Ab der kommenden Woche wird der Geh- und Radweg im Stadtpark zwischen der Mühlengasse und der Niersbrücke zur Wiesenstraße erneuert. 100.000 Euro investiert die Stadt Goch in die Sanierung. Der Radweg wird rot und der Gehweg grau gepflastert. Die Stadtwerke Goch nutzen die Baumaßnahme um in dem Bereich eine neue Wasserleitung zu verlegen. Der Rad- und Gehweg wird für die Dauer der Baumaßnahme gesperrt. Insgesamt dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Ende März dieses Jahres."

Claaßen: "So was regt mich auf!"

Claaßen: "So etwas regt mich wirklich auf. Unser Antrag und die Anträge von ZIG und SPD werden abgelehnt, weil alles vom neuen Bauvorhaben auf dem Klosterplatz abhänge. Aber für den Radweg ist doch Geld da. Man hätte jetzt auch warten können."
Der Stadtparkverein hatte bekanntlich gehofft, die Gocher Bucht und das dazugehörende Gebäude für die Aktivitäten des Vereins, wie "Spielen wie früher" und als Lagerfläche nutzen zu können (das Gocher Wochenblatt berichtete mehrfach darüber). Der Vorsitzende beklagt: "Wir haben hier in Goch nichts mehr für unsere Kinder und Jugendlichen. Früher gab es den Gemeindesaal im Keller der Liebfrauengemeinde oder auch den Nierswalder Keller. Woanders gibt es Kletterparks, hier noch nicht mal ne Diskothek."

Jahresprogramm des Vereins steht

Thomas Claaßen ist nur noch frustriert: "Mir ist das mittlerweile schon fast egal. Wir haben dafür unsere Veranstaltungen alle durchgeplant, es läuft." Beginnen wird das Jahresprogramm, wie im Wochenblatt angekündigt, am 18. April mit einem "Kölschen Abend" von 16 bis 22 Uhr. Für seine beiden Rock&Pop-Events, das erste wird am 9. Mai stattfinden, hat der Verein einen neuen Namen, diese werden künftig unter dem Titel "ParkRock" gelistet. Anders als in vorherigen Veröffentlichungen verlautet, wird der zweite ParkRock nicht am 12. September, sondern am 19. September stattfinden.

Zweites ParkRock am 12. September

"Tanzen im Stadtpark" mit DJ Hansi gibt es am 30. Mai, und am 25. Juli findet "Rockn Reggae" statt. Mit "Spielen wie früher" (15. August) und "Fest der Vereine" (3. Oktober) schließt das Programm ab. Wer Kontakt sucht: willi.ratsak@gocher-stadtpark.de